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Schaumwein


Ein Wein lässt sich nur dann als Schaumwein bezeichnen, wenn dem Ganzen bei der Herstellung Kohlensäure hinzugefügt wurde. Durch diese Anreicherung mit Kohlensäure muss wiederum ein Überdruck von mindestens 3 bar zustande kommen, wobei eine Temperatur von 20 Grad Celsius nicht überschritten werden darf. Als weiteres Erkennungsmerkmal von Schaumweinen ist die Etikettierung zu betrachten.

Um als Schaumwein ausgewiesen werden zu dürfen, muss sowohl das Herkunftsland darauf vermerkt sein, als auch der Alkoholgehalt, welcher mindestens bei 10 Prozent liegen muss.

Die Herstellungsverfahren unterscheiden sich grundsätzlich in der Herkunft des Kohlenstoffdioxids. Dabei gibt es die folgenden drei Varianten:

1. Ein „Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure“, der als solcher deklariert werden muss, wird aus Tafelwein produziert, dem gänzlich oder zum Teil Kohlendioxid zugesetzt wurde (Imprägnierverfahren).

2. Schaumwein gehobener Qualität wird als „Qualitätsschaumwein“ oder „Qualitätsschaumwein bestimmter Anbaugebiete“ bezeichnet. Sein Kohlendioxidgehalt muss auf natürliche Weise bei einer zweiten Gärung entstehen, er muss einen Alkoholgehalt von mindestens 10 Vol.-% aufweisen, und der Druck soll im Allgemeinen 3,5 bar betragen.
Hierfür wird der Grundwein mit Zucker und Hefe (Fülldosage) versetzt und ein zweites Mal vergoren. Als Gärverfahren bietet sich die traditionelle Flaschengärung an, die aufwendig ist und heute vielfach durch das rationellere Tankgärverfahren ersetzt wird, bei dem die zweite Gärung in großen Drucktanks erfolgt. Zwischen diesen beiden Verfahren liegt das Transvasierverfahren, das laut EU-Recht ebenfalls als Flaschengärverfahren bezeichnet werden darf.

Qualitätsschaumwein wird in Deutschland und Österreich als Sekt, unter bestimmten Bedingungen als Winzersekt (in Österreich „Hauersekt“) bezeichnet, in Italien als Spumante, in Spanien als Cava und in Frankreich als Champagner, wenn er nach festgelegten Regeln in der Champagne hergestellt wird, außerhalb der Champagne als Crémant.

3. Eine Ausnahme bei der Herstellung bilden sogenannte aromatische Schaumweine. Sie werden aus Most von bukettreichen Rebsorten (Muskateller, Gewürztraminer, Scheurebe) durch eine einzige Gärung auf der Basis des vorhandenen Traubenzuckers zu Schaumwein vergoren. Sie müssen lediglich 3 bar Druck aufweisen. Hierzu gehören z. B. der italienische „Asti spumante“ oder die französischen „Clairette-Weine“.

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