Weinglas

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Blauer Portugieser in Österreich – vor über 200 Jahren aus Porto eingeführt

 

Freiherr von Fries brachte die Weinrebe Blauer Portugieser aus dem portugiesischen Porto ins österreichische Vöslau. Das war um 1770. So schreibt es der niederösterreichische Heimatforscher.

Auf seinem Weingut in Bad Vöslau habe der Freiherr als Erster im Lande Blauer Portu-gieser angebaut. Aus dieser Geschichts-schreibung geht in jedem Fall hervor, dass diese Rebsorte sehr alt ist. Weinbauer im Donaubereich und ganz Südosteuropa bauen diesen Wein an.

In der Thermenregion stellt Blauer Portugieser die häufigste Rotweinsorte dar. Diese Rebe liegt dort weit vor Zweigelt und Burgunder. Auch im Weinviertel hat Blauer Portugieser die führende Rolle inne.

In ganz Österreich liegt Blauer Portugieser hinter Zweigelt und Blaufränkisch auf Platz drei der beliebtesten roten Rebsorten.
Die Winzer produzieren aus Blauer Portugieser zumeist einen einfachen, rubinroten Wein. Dieser Wein zeichnet sich durch eine frische Säure und leichten Körper im Geschmack aus.

Seine neutrale Aromatik und dezente Frucht machen den Wein als Schankwein beliebt. Mit seiner milden Säure und wenig Gerbsäure begleitet Blauer Portugieser auch gut Speisen aller Art.

Da sich dieser Wein schnell entwickelt, schmeckt er am besten jung. Doch unter speziellen Voraussetzungen steckt in diesem Wein mehr. Ertragsreduzierte Weinberge, eine lange Maischegärung und Ausbau im Barrique bringen auch schwere und gehaltvolle Weine höherer Qualitätsstufen hervor.

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