WEINGUT GERNOT & HEIKE HEINRICH

WEINGUT HEINRICH,

Neusiedlersee

 

Weine, die von ihrem Ursprung und ihrer Herkunft erzählen sollen, tun das besser, wenn sie in einem vielfältigen und möglichst biodiversen Umfeld wurzeln können – wenn der Boden belebt ist und das natürliche Ökosystem in all seiner Komplexität auf den Rebstock einwirken kann. Die Natur in all ihren Facetten sprechen zu lassen, ist folglich das erklärte Ziel der Familie Heinrich. Der Weg und die Mittel dorthin sind von einer beträchtlichen Menge an Handlungen geprägt, Grundsatzentscheidungen, die die Richtung vorgeben und ethische und qualitative Vorstellungen widerspiegeln. Gernot und Heike Heinrich haben sich 2006 entschieden ihre Weingärten biodynamisch zu bewirtschaften, sie so sukzessive resistenter, vitaler und heterogener zu machen.

Gleichzeitig gönnen die Heinrichs sich und den Weinen die Freiheit, im Keller immer reduzierter zu arbeiten. Abgesehen davon, dass sie alle Weine spontan vergären und sie gerne und bisweilen auch über Wochen mit der Maische in Kontakt lassen, ist es vor allem Zeit, die ihre Weine formt. Manche über ein paar Monate, manche über Jahre, alle jedoch mit der Intention, ihnen ein perfektes Gleichgewicht mit auf die Reise zu geben. Dafür liegen sie unbehandelt auf ihren eigenen Hefen in größtenteils gebrauchten Holzfässern und entwickeln im Laufe der Zeit ihre individuellen aromatischen Spektren. Indem Familie Heinrich diese natürlichen Prozesse zwar wahrnimmt und beobachtet aber so wenig wie möglich beeinflusst, setzen sie ihre Idee, authentische und originelle Weine zu keltern, so akkurat wie möglich um.